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Rund um Adipositas Chirugie

Ist Adipositaschirugie Geldschneiderei?

Eines der großen Argumente der AC Gegner ist grundsätzlich: “Die wollen sich nur bereichern.” Geht irgendwer hops heist es “Es gab keine Aufklärung, es gab nur das Gespräch das alles toll war und der Arzt wollte seinen Reichtum vergrößern”. Tolle Aussagen. Bullshit. Ein Adipositas Chirurg hat eine Abteilung und die muss sich rechnen. Denn man muss überlegen wird ein Medizinprodukt für Adipöse beschafft kostet es gut und gerne das doppelte, und die Gefahr das mal was zu Bruch geht ist immens höher. Auch ist der Pflegeaufwand höher und die Station hat in der Regel einen höheren Personalspiegel. Das geht dann weiter bei den Betten und dem ganzen Zusatzpersonal und summiert sich.
Gehen wir von den Kassenpatienten aus. Jetzt ist es so, das der Chefarzt erstmal garnix verdient. Der bekommt sein Gehalt und wenn dann irgendwas übrigbleibt bekommt der noch nen Bonus. Das einzige was er direkt auf sein Konto bekommt ist in der Regel das Geld für die Gutachten, aber ich denke mal nicht das das fünfstellig wird. In der Regel ist der Patient kassenversichert und da gibt es nur einen Satz. Das nennt sich DRG und ist unserer Regierung zu verdanken. Während früher es für jeden Tag im KH Kohle gab gibt es heute nur noch eine Pauschale. Sagt die Pauschale zum Beispiel 10000 Euro bei 10 Tagen Liegezeit macht das KH ab dem 10 Tag Miese. Gut es gibt da noch Möglichkeiten aber die lassen wir aus.

Bei Selbstzahlern ist es was anderes. Dort muss man unterscheiden wer den Behandlungsvertrag abschließt.
Schließt der Selbstzahler mit dem Krankenhaus den Vertrag ab ist die Sache einfach. Anstatt der Kasse zahlt der Patient und irgendein Arzt bekommt einen Arbeitsauftrag. Der Rest mit der Kohle ist ähnlich wie bei der DRG.
Ganz anders ist es, wenn der Patient den Vertrag mit dem Arzt abschließt. In den Moment bekommt der Arzt die Kohle und bezahlt dann die Krankenhausrechnung. Geht die Sache gut aus kann er mit dem Restgeld in Urlaub fahren. Der Unterschied zwischen beiden Arten betrug im Jahr 2005 ca. 6300 Euro.

Was die angeblichen “unnötigen” Operationen angeht schauen wir uns mal im restlichen Gesundheitswesen um. Krankenhäuser die 90 Jährigen Patienten das Knie neu machen weil es danach besser werden könnte, Herzzentren die alles und jeden katheterisieren und mit Stents versehen. Da traut man sich nicht in der Eingangshalle Hatschi zu machen, aus Angst das man eine Stunde später auf dem Tisch liegt.

Was abschliessend zu sagen währe ist, das es die AC-Chirurgen öfter mich Selbstzahlern zu tun haben, da die Kassen diese Art der OP noch nicht nach DRG zahlen. Interessant wäre es die Knieprothesen aus den Leistungskatalog der Kassen zu streichen und dann abzuwarten wieviele Patienten dort selbstzahlen. Auch sollte der ganze Kinderwunschsektor ein reines Selbstzahlergebiet werden aber das ist ein eigenes Thema.

Heute mal nur über mich.

So heute gibt es nur ein Thema.
Wie geht es mir denn eigentlich so? Nachdem ich mir neulich anhören müsste, dass ich mit meinen 5 Monaten Fobi ja eigentlich keine Erfahrung habe, so muss ich doch sagen es geht mir sehr gut. Blutwerte sind in Ordnung. Jedoch merke ich das ich jetzt knochig werde und mir tun einige Knochen weh die es vorher bestimmt noch nicht gab. Meine Hüftknochen zum Beispiel, die sind da erst seit kurzem. Ansonsten macht mir der Rücken zu schaffen, aber dafür gehts in die Reha. In 10 Tagen gehts los und ich bin gespannt. Ich habe ein neues Hobby, das Geocachen. Für die die nicht wissen was das ist kann man es beschreiben mit Schnitzeljagd 2.0. Der Rest liefert die Wikipedia.

Neues vom Dicken

Tach neues vom Dicken.

120 Kg das sind 27Kg weniger seit der OP und 36Kg weniger wie im Januar.

Es geht mir sehr gut, und auch meine Blutwerte sehen Top aus. Folsäure und Ferritin sind im unteren Drittel und ich werde da nachsteuern bevor der Speicher ganz leer ist.

Der Rücken macht mir im Moment wieder Kummer, aber da ich am 26.11 in die Reha fahre sehe ich das eher gelassen. Warte derzeit auf Post vom Arbeitsamt, denn die Entscheiden ob ich einen orthopädischen Stuhl bekomme.

Höhepunkt der letzen Woche war mein Jackenkauf. Es passte eine Jacke von Aldi, direkt im ersten Anlauf und ich sehe nicht darin aus wie eine Preßwurst. Geniales Gefühl.

Da ich in meiner Reha die tolle Stadt Dresden besuchen werde, bin ich für Tips was man sich dort an einem Samstag ansehen kann derzeit empfänglich.

Steve Jobs ist tot.

War eine der ersten Nachrichten die mir heute morgen nach dem aufstehen begegnet ist. Gut Krebs geht irgendwann immer tödlich aus also hat es mich nicht wirklich gewundert. Jeder Hans und jeder Franz schreibt ihm jetzt Hohelieder zu und er war der Visionär und was weis ich. Ansich haben die Leute recht und Apple hat viele Innovationen auf den Markt gebracht. Wieviele Smartphones mit Touch gab es vor dem Eifon? Wieviele Smartphones hatten nur geringe Bordmittel dabei und konnten durch einen App-Store individualisiert werden? Gab es vorher den Begriff Apps schon? Apple war ganz klar Vorreiter, jedoch gehen mir die Fanboys auf den Sack. Alles was Apple auf den Markt bring ist gut, ohne wenn und aber. Wie brauchen keine frei zugänglichen Schnittstellen wir brauchen nur Adapter und es ist uns egal was die kosten. Bringt Apple morgen die Asche von Steve Jobs auf den Markt es wäre ein Knaller. Solange angebissenes Obst drauf ist. Apple war innovativ und gut aber der Mainstream schadet in meinen Augen. Früher ware Apple was für Musikproduzenten, Mediengestalter, Architekten und Leute die damit umgehen konnten und das ganze Nutzen und schätzen konnten aber heute? 14 Jährige mit Eifons? Leute mit IQ knapp unter der Zimmertemperatur die sich ein MacBook kaufen und auf die Frage warum Sie das haben einfach antworten “Weil es ein Mac ist”.

Zum Abschluss eine Geschichte die ein User aus einem Telefon-Forum gepostet hat. Er lungerte in der Handyabteilung und belauschte einen Vater der sich von seiner pubertierenden Tochter zum Thema Handy “beraten” lies. Das Eifon wurde mit folgenden Vorzügen gepriesen “Das ist so cool, wenn du das hast bist du beliebt”

In diesem Sinne, machs gut Steve Jobs.

Alles gut Gitte

Auf der rechten Seite (hier >) findet man unter den Links den Blog von Gitte. Und dieser Frau möchte ich heute Abend meinen Blog widmen. Denn die einstmals “dickste Frau Deutschlands” (laut Akte Redaktion) wird morgen operiert. Nachdem Sie mit über 300 Kilo gestartet ist hat Sie dank eines Magenballons fast 100 KG abgenommen und bekommt morgen ihren Schlauchmagen.

Also Daumen sind gedrückt, Messer sind gewetzt, einer der Top Chirurgen am Start was soll da noch schiefgehen?

Das neue Leben oder auch nicht.

Heute will ich mal ein absolutes Negativbeispiel für den Umgang mit Adipositaschirugie nennen.

Eine Exkundin meiner Frau sprach mich eines Tages auf meinen Bypass an. Sie sei ja auch Dick und sie wolle sich ein Magenband machen lassen. Sie befragte mich nach meinen Erfahrungen und nachdem ich das Band ablehne habe ich Ihr damals zum Bypass geraten. Ihre Ehe war zu dem Zeitpunkt kaputt, Sie, Ihr Mann und ihre Tochter psychisch angeschlagen und er hatte einfach keinen Bock mehr darauf das Sie immer dicker wurde. Dabei war es keine Megaadipositas, wir reden von ca. 120 KG bei 175. Jedenfalls ist sie irgendwann in den Laden meiner Frau gekommen mit den Worten “Ich habe mir mal ein Magenbändchen machen lassen”. Hallo? Ich habe mir mal ne Jeans gekauft oder mal ein Tatoo stechen lassen aber nein Madame hat sich mal eben so ein bariatrische OP durchführen lassen. Zu dem Zeitpunkt war mir klar das wird nix. Und ich sollte recht behalten. Im Gespräch kam dann raus das nach den ersten sieben Kilo Feierabend war. Hmmm. Doof. Der Rat das sie doch ne Ernährungsberatung machen sollte oder ähnliches wurde mit dem Satz “Warum, ich habe doch das Band für sowas” abgeschmettert. Irgendwann war Sie dann keine Kundin mehr und ich habe einfach mal in den Foren gesucht. Viele Foren gibt es nicht und Ihre Spur war schnell gefunden. Madame hat sich über das Thema Magenband komplett aufklären lassen, wollte dann einen Ballon denn der is ja billiger, hat absolute Beratungsresistens gezeigt und Schuld war alles und jeder ausser Sie. Das Sie nicht an Gewicht abnimmt ist natürlich auch jeder Schuld ausser Sie. Als ich ihr mal ein klaren Worten klargemacht habe wo der Fehler zu suchen sei, wurde Sie zickig, pampig und hat mich bei WKW gebannt. UI. Aktuell laboriert sie an einer Speiseröhrenentzündung und kann feste Sachen nicht gut kauen. Aber Torte geht sehr gut!!!! Sie flennt überall rum und kann und will net verstehen das Sie daran schuld ist. Und wenn Sie nicht die Antworten bekommt die ihr genehm sind werden diese einfach überlesen.

Die Moral von der Geschichte:

Eine bariatrische Operation ist nie ein Spaziergang. Egal ob Band, Bypass, BDP oder “nur” ein Ballon alles bringt Risiken mit. Ich rede jetzt weniger von der Op als von der Zeit danach. Denn diese Zeit endet nie. Die Op ist in der Regel nach 4 Wochen Geschichte der Rest verfolgt uns ein Leben lang. Ein jeder sollte sich bewusst sein, dass diese Op keine direkte Veränderungen an meinem Leben bringt. Sie stellt Weichen aber den Zug fahren müssen wir. Es ist heute so einfach an Informationen zu kommen. Ich denke an die viele Foren, Selbsthilfegruppen und was weis ich. Google, Facebook und WKW stehen voll von Informationen aber diese zu Nutzen ist eine Holschuld. Tut es

Machen Selbsthilfegruppen/Adipositasforen unselbstständig?

Weis ich nicht, muss ich erst meine Administrat0rin/SHG-Leitung fragen.

So oder so ähnlich kommt es mir vor. Es fing vor Jahren harmlos an in einer WKW Gruppe einer SHG. Ein neuer User stellt sich vor und hat einige Fragen. Einige andere erfahrene Hasen antworten und dann kommt die Userin A und schreibt sinngemäß: Ja alles gut und schön die anderen sind doof, warte bis unsere Bienenkönigin äh SHG Leiterin kommt die weis alles und hat auf alles eine Antwort. Holla dachte ich mir, hier ist aber jemand sehr hörig und habe mich mal abgemeldet. Gut es gibt auch Adipositas Foren die grundsätzlich diktatorisch aufgebaut sind, das ist aber was anderes.

Ich erlebe es immer wieder, das User im Forum Fragen stellen die mit gesunden Menschenverstand schneller zu beantworten sind,  als wenn ich den Rechner anschalte um das ganze im Forum zu posten und auf die Antwort zu warten. Ich bin auf die Frage gespannt ” In meinen Keller brennt nach der Op das Licht, soll ich es ausmachen?”. Die Spezialisten posten die Frage dann so oft in verschiedenen Unterforen bis sie eine passende Antwort bekommen. Auch wird das übliche Verhalten in anderen Foren konsequent ignoriert. Suchfunktion vor dem Posten nutzen? Nö! Das richtige Unterforum nutzen? Auf keinen Fall! Und einen aussagefähigen Titelauswählen bei dem man sofort erkennt um was es geht? Auch das nicht! Es wird einfach drauflosgeschrieben und wenn man was sagt gibt es den Standartsatz “Ich bin neu”.

 

Selbsthilfegruppen sind nicht meine Welt, aber ich möchte sie mit diesem Eintrag nicht schlecht machen. Auch die Jungs und Mädels in den Foren machen eine Top-Arbeit. Mir geht es nur darum, das man das Hirn nicht bei der SHG/Forenanmeldung abgibt und einfach nur noch das macht was man gesagt bekommt und das was scheinbar richtig ist.

Wie alles begann…

Da ich hier mitten in der Abnahme bin und die Fobi-Op schon 4 Monate zurückliegt kopiere ich mal alles aus einem anderen Forum hier rein.

Nachdem ich heute meine Zusage für den Fobi bekommen hab, will ich das schriftlich festhalten. Stefan hat zwar im Moment ein Negativbeispiel, aber es gibt auch zwei Positivbeispiele mit denen ich in Kontakt stehe.

Hier werde ich alle Gedanken niederschreiben. Los gehts.

So heute morgen zum Briefkasten und was war drin? Richtig die Zusage!
Habe solange gegrinst bis ich Muskelkater in den Backen hatte. Termin gibts in den nächsten Tagen. Habe jetzt nix mehr wo ich mit der KK diskutieren könnte, aber es gibt schlimmeres. Ende Mai bin ich dran, mal sehen wie es mir in der Zeit geht.

So eine Woche zuhause, 10 Tage Post Op

Wie gehts mir eigentlich? Gut. Bin brav in der Flüssigphase und habe 8 Kilo runter. Wundheilung läuft topstens, keinerlei Entzündungen am Montag kommen die Klammern raus. Brechen war bisher garnicht angesagt, aber es gab 2 schmerzhafte Erfahrungen zum Thema “Schnelles Trinken von kalten Getränken”. Spatzieren war ich auch, und wusste nicht das es so anstrengend sein kann. Zum Vergleich für später: Ich habe 20 Minuten für 2 Kilometer gebraucht. Ich denke das ist ausbaufähig.

Ansonsten schaun mer mal wie die Woche wird.

So eine Woche zuhause, 10 Tage Post Op

Wie gehts mir eigentlich? Gut. Bin brav in der Flüssigphase und habe 8 Kilo runter. Wundheilung läuft topstens, keinerlei Entzündungen am Montag kommen die Klammern raus. Brechen war bisher garnicht angesagt, aber es gab 2 schmerzhafte Erfahrungen zum Thema “Schnelles Trinken von kalten Getränken”. Spatzieren war ich auch, und wusste nicht das es so anstrengend sein kann. Zum Vergleich für später: Ich habe 20 Minuten für 2 Kilometer gebraucht. Ich denke das ist ausbaufähig.

Ansonsten schaun mer mal wie die Woche wird.

Es ist wieder Samstag treue Mitleserschaft.

3. Woche vorbei, und alles topstens. Letzte Woche 2 Kilo runter, 11 insgesamt. Meine Frau macht es Wahnsinnig das ich bis zu 5 mal am Tag auf die Waage steige. Ernährung im großen und ganze flüssig aber es fand sich diese Woche dann und wann was zum kauen in der Suppe. Trinken klappt und Bewegung lies sich diese Woche auch einbauen. Jedoch bekomme ich da wieder Probleme mit dem Rücken aber das ist eine andere Baustelle. Stolz kann ich verkünden auch diese Woche nicht erbrochen zu haben. Die letzte Woche flüssig geht vorbei und dann wird es interessant.

Neues vom Dicken

Abnahme letzte Woche 1 Kilo, gesamt 12 Kilo und das dreizehnte Kilo ist in Arbeit. Am Mittwoch waren es genau 4 Wochen Post OP und da bedeutet Ende der Flüssigphase. Die letzten drei Tage waren schlimm, aber eher weil es auf das Ende zuging. Noch drei Wochen sollten kein Problem sein. Also bin ich am Probieren. Hack geht, gebratenes Gemüse auch und Nudeln passen auch. Gott sei dank.

Trinkmenge war ok, Bewegung auch und ich fange wieder an zu frieren.

Ansonsten geht es mir gut, habe mich mit dem Thema Hypnose beschäftigt und plane eine Ausbildung zum Hypnose Coach.

Ende des wöchentlichen Rapports.

Neues vom Dicken

Gewicht 134 KG. Das bedeutet letzte Woche 1 Kg, seit der OP 13Kg und seit Januar 23 Kg abnahme. Dieses Kilo war in meinen Augen das schwerste. Trinken klappt und Essen geht super. Immer noch nicht übergeben.

Psychich ging es mir die Woche scheiße. Vier Nächte nicht gepennt. Um 23 Uhr ins Bett, 23 Uhr 30 hellwach und dann erst wieder so gegen 5 ins Bett. Abartig. Seit Januar bin ich ja krankgeschrieben und daher denke ich das ich so langsam einen Lagerkoller bekomme. Werde mich mal schlaumachen ob ich trotz Rehaantrag wieder arbeiten gehen kann.

Am Mittwoch ist Follow Up und ich bin gespannt.

Gestern war Follow up.

Frau Schönfeldt ist mit mir äusserst zufrieden. Muss zwar ein Kombipräparat Folsäure/ Eisen nehmen aber alles andere ist top.

Tach

kurz neues vom Dicken

133KG, 14KG seit der OP, 24 seit Januar.

Viel neues gibt es nicht, denn ich habe diese Woche ja zwischendurch was geschrieben. Habe den Verdacht das Bratwurst mit dicker Haut nicht mehr geht. Werde das bis zum Ende der Grillsaison weiter erforschen. Ansonsten bringt mich mein Rücken um, und die Sache mit der Oma macht mich Wahnsinnig. Mal sehen was die nächste Woche so bringt. Noch 1 KG und ich habe genau die Hälfte meiner Zunahme wieder unten.

Mahlzeit

neues vom noch Dicken.

129 Kg. Das sind 18 weniger als bei der OP, und 28 weniger seit Januar. Das erste Ziel ist erreicht, das nächste liegt bei 117 KG.

Streß hatte ich die letzten 14 Tage und daher auch keine Zeit mich im Forum zu melden. Esstechnisch probiere ich alles, wobei einiges wieder rauskommt. Das macht mir allerdings keinen Streß, denn es liegt meistens in der Konsitenz der Dinge. Ich werde jetzt versuchen alle 14 Tage hier zu schreiben, werde aber öfter mal einen Blick hier rein werfen.

Bei Fragen, fragen.

Tach

neues vom Dicken

Waage bei 125 KG das sind 22 weniger als bei Op, und 32 weniger seit Januar. 8 Kg bis zum ersten Ziel, 30 bis zum Endziel. Privat habe ich Streß und mein Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung hat einen komischen Humor. Da ich im Moment keinerlei Hilfe erwarten kann gehe ich halt solange arbeiten bis ich Lähmungen im Bein habe und dann operiert werde. Die wollen es so. Ich bekomme dann einen Stock und der Zynismus ist schon da. Als vorbereitung schaue ich im Moment alle 7 Staffeln von Dr. House. Ansonsten hat sich eine Schlafstörung manifestiert die ich mit Benzodiazepinen gut im Griff habe. Bewegung ist auch top, derzeit spiele ich mit dem Gedanken mich bei MC Fit anzumelden.

Ach ja wir sind ja ein Adipositasforum also zum Thema.

Wie es mir mit meinem Fobi geht? Topstens. Kotzen liegt so bei 2 mal die Woche, meistens wenns irgendwas neues ist. Diese Woche musste ich dieses Erfahrung bei Hühnerfrikasse und Dönertier machen. Hühnerfrikasse ist eh für den Arsch aber beim Dönertier ist es schon hart. Was ich gemerkt habe, ist das der Streß sich nicht negativ auf den Fobi auswirkt. Das heist wenn ich dann mal Zeit bekomme was zu essen, macht der Ring auch brav alles mit.

Tach,

so neues vom Dicken

123 KG, das sind 24 weniger als bei der OP, 33 weniger als im Januar. 9 Kilo bis zum nächsten Zwischenschritt.

Esstechnisch ist die Welt in Ordnung, nur Warme Speisen kalt genossen gehen garnicht. Trinken ist absolut in Ordnung, seit ich wieder Arbeite und den ganzen Tag den Wasserspender neben mir habe sogar noch besser. Bewegung geht natürlich immer besser und auch das Sexleben wird interessanter, spannender und beweglicher. Habe mir die Woche eine Hose aus dem LIDL in 56 gekauft und das Ding passt. Das Gefühl ist wie wenn Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag fallen. Größe 56 bedeutet aber auch, dass die Kleiderbeschaffung einfacher geht.

Ansonsten merke ich das ich massiv knochig geworden bin. Es fing wie immer an den Schlüsselbeinen an und letzte Woche habe ich sogar einen Hüftknochen gefunden. Die Schulterblätter pieksen wenn ich mich gegen eine Wand lehne und der Brustkorb ist druckempfindlich. Gott sei dank kann ich schmerzfrei sitzen.

Tach

Neues vom Dicken

121 Kg das sind 26 weniger als bei der OP, 35 weniger wie im Januar und noch 6 KG bis zum nächsten Zwischenschritt.

Die 122 waren für mich ein wenig sentimental denn es war genau Halbzeit zwischen Start und Ziel.

Am letzten WE bin ich bekanntermassen im Einsatz beim Papstbesuch gewesen und habe was “furchtbares” festgestellt. Ich bin nicht mehr der Dicke. Jahrelang war es einfach mich zu beschreiben, irgendwen zu mir zu schicken oder über mich zu lästern. Man redete über den Dicken. Und jetzt? In unserer Einheit sind zwei massivere Dicke und beim Einsatz sogar noch einige noch massivere. Langsam versinke ich in das Meer der normal Übergewichtigen. Ansich toll, jedoch hatte ich da eine Sinnkrise.

Die positiven Sachen.

Oma wird im Heim untergebracht. War ein langer Kampf aber auch hier wird alles Gut. Wegen dem Rücken fahre ich in die Reha nach Bad Liebenwerda. Das ist im tiefsten Osten und dafür gibts noch nen separaten Thread. Auch war ich beim Gutachter und der hat grünes Licht für meinen Orthopädischen Stuhl gegeben.

Gestern war Follow up.

Frau Schönfeldt ist mit mir äusserst zufrieden. Muss zwar ein Kombipräparat Folsäure/ Eisen nehmen aber alles andere ist top.

Was will ich hiermit eigentlich bezwecken?

Ganz klar. Reich und berühmt werden und das war es dann. Im Ernst. Ich will das Thema Adipositas Chirugie bearbeiten. Doch nicht nur dass, es geht hierbei um das Thema Adipositas im allgemeinen. Wichtig für mich ist, dass ich dabei keine Samthandschuhe tragen werden. Ich werde böse, gemeine Worte schreiben und Sie auch so meinen. Ich werde mich über andere Dicke lustig machen und Gemeinheiten schreiben. Warum? Weil ich auch damit Leben kann wenn jemand auf meine Kosten Witze macht. Wir Dicken müssen aufhören uns für was besseres zu halten, denn das sind wir nicht. Ich will hier niemanden zwingen abzunehmen oder sich sogar unters Messer zu legen. Ich will aber auch niemanden davon überzeugen das es besser ist sich noch mehr Gewicht anzufuttern. Ich will einfach aus meiner Sicht informieren und euch meine Einstellung von der ganzen Sache näher bringen. Meine Gefährten sind Sarkasmus, Ironie, Zorn, Wut und Humor. Also schaun mer mal wie der Kaiser gesagt hat.

So los gehts.

Nachdem die Mietzekatze von Meow mich dazu gebracht hat einen Blog zu schreiben lege ich mal los. Hauptthemen werden Adipositaschirugie, insbesondere der Fobi Ring als solches und andere Themen sein die mich beschäftigen.

Mögen die Spiele beginnen.

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